{"id":1124714,"date":"2020-06-02T14:10:23","date_gmt":"2020-06-02T12:10:23","guid":{"rendered":"https:\/\/geschichte.leidersbach.de\/?p=1124714"},"modified":"2021-03-16T00:37:58","modified_gmt":"2021-03-15T23:37:58","slug":"aufzeichnung-pfarrer-josef-faeth-zum-kriegsende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geschichte.leidersbach.de\/?p=1124714","title":{"rendered":"Aufzeichnung Pfarrer Josef F\u00e4th zum Kriegsende"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"western\"><span style=\"font-size: x-large;\">Das Kriegsende 1945 in Leidersbach<\/span><\/h1>\n<p class=\"western\" align=\"LEFT\">(Niedergeschrieben von Pfr. Josef F\u00e4th)<\/p>\n<h3 class=\"western\" align=\"LEFT\"><u>Palmsonntag, 25.M\u00e4rz 1945:<\/u><\/h3>\n<p class=\"western\">In den letzten Tagen ist die T\u00e4tigkeit der feindlichen Tiefflieger immer heftiger geworden. Man hat schon geh\u00f6rt, da\u00df den Amerikanern der \u00dcbergang \u00fcber den Rhein gelungen sei. Noch vermuten wir aber die Front in weiter Ferne.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Allgemein ist man der Ansicht:<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">&#8222;Ehe unsere Heimat direktes Frontgebiet werde, m\u00fc\u00dften die Spessartberge von deutschen Gesch\u00fctzen besetzt werden, m\u00fc\u00dften Panzer in unseren D\u00f6rfern auffahren, m\u00fc\u00dfte sich deutsche Infanterie an unseren Bergh\u00e4ngen einschanzen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Das war gottlob nicht der Fall. Lediglich eine Dolmetscherkompanie war in der letzten Woche hier einquartiert.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Da kommt kurz vor der Mittagspause ein Radfahrer aus Ebersbach voller Aufregung zum Pfarrer: \u201eHerr Pfarrer, sie kumme. Bei Niedernberg stehen sie schon, die amerikanischen Panzer\u201c. Noch bleibt alles ruhig. Der Pfarrer geht zur Mittagsandacht, als ob er die aufregende Mitteilung nicht geh\u00f6rt h\u00e4tte. Erst nach der Andacht wendet er sich an die Kirchenbesucher: \u201eLiebe Leute, soeben ist ein Bote gekommen und meldet, da\u00df amerikanische Panzer bereits bis Niedernberg vorgesto\u00dfen sind. (Ein unterdr\u00fcckter Aufschrei der Kirchenbesucher folgte diesen Worten.) Behaltet vor allem ruhig Blut! Bleibt daheim in Eueren H\u00e4usern! Gegen Artilleriebeschu\u00df bieten die Keller im allgemeinen gen\u00fcgend Schutz. Die f\u00fcr heute Abend angesetzte Fastenpredigt f\u00e4llt aus\u201c.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">So schnell sie konnten, eilten jetzt die Leute nach Hause. Das T\u00f6chterchen des Gastwirts Fries rennt schnurstracks heim, springt auf einen Tisch der Gaststube und rei\u00dft das an der Wand h\u00e4ngende F\u00fchrerbild herunter. Erstaunt fragende Blicke treffen das M\u00e4dchen. \u201eDie Amerikaner kumme!!\u201c<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Verschiede Autos kommen die Dorfstra\u00dfe heraufgefahren. Aus einem von ihnen blitzen die roten Aufschl\u00e4ge einer Generalsuniform. Aufgeregt steht die Bev\u00f6lkerung in Gruppen an der Stra\u00dfe. OT-Leute und HJ-Formationen hasten in gro\u00dfer Zahl spessarteinw\u00e4rts. Ab und zu mu\u00df alles, &#8211; Fl\u00fcchtige und Schaulustige \u2013 vor den Tieffliegern in Deckung gehen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Die meisten Einwohner haben die Nacht im Keller zugebracht; denn Leidersbach und Ebersbach lagen bereits in Reichweite der feindlichen Gesch\u00fctze.<\/p>\n<h3 class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><u>Montag, 26. M\u00e4rz 1945:<\/u><\/h3>\n<p align=\"JUSTIFY\">Gottesdienst findet nicht statt. Am Abend wurde in Ebersbach eine stille hl. Messe gehalten. Untertags bietet sich uns im wesentlichen das gleiche Bild wie gestern. Nur, da\u00df viele fl\u00fcchtige Aschaffenburger und Schweinheimer im \u201eGrund\u201c ankommen.<\/p>\n<h3 class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><u>Dienstag, 27. M\u00e4rz 1945:<\/u><\/h3>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Fr\u00fch um 5 Uhr werden wir j\u00e4h aus dem Schlaf aufgeschreckt. Die ersten amerikanischen Granaten schlagen im Waldhang in unmittelbarer N\u00e4he des Pfarrhauses <i>(Dies war damals das Anwesen Hauptstr. 84!)<\/i> ein. 2 Stunden w\u00e4hrte das Feuer, das die Gegend vom \u201eWasem\u201c bis \u201eUnter M\u00fchle\u201c ber\u00fchrte. Die Geschosse, die beim geringsten Anprall explodierten, gingen alle am Waldrand nieder. Sie verursachten keinen Schaden. Gottesdienst kann wieder nicht gehalten werden.<\/p>\n<p>Gegen 8 Uhr bewegte sich ein trauriger Zug deutscher Soldaten durch das Dorf in Richtung Sulzbach. In aller Eile sind diese aus den W\u00fcrzburger Lazaretten herausgezogen und notd\u00fcrftig mit Gewehren und Munition versehen worden. Sp\u00e4ter folgen noch 3 Trupps, blutjunge, vom vielen Marschieren \u00fcberm\u00fcdete Gestalten, offensichtlich ohne jede Kampferfahrung. Jeder Trupp zieht m\u00fchsam ein kleines Gesch\u00fctz hinter sich her. Sie erkundigen sich nach dem \u201eWeg zur Front\u201c. Mitleidige Blicke folgen den Armen, die dem sicheren Tod oder der Gefangennahme entgegengehen. Die Bev\u00f6lkerung will ihnen Erfrischungen reichen. Sie sind vor M\u00fcdigkeit nicht einmal f\u00e4hig, diese Erfrischungen anzunehmen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Eine aus Aschaffenburg nach hier verlagerte Kleiderfabrik verkauft bereits massenweise Anz\u00fcge an Soldaten und Einheimische.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Gearbeitet wird nichts mehr. In lebhafter Unterhaltung und mit besorgten Mienen stehen die Leute vor ihren H\u00e4usern. Vom Maintal her h\u00f6rt man immer lebhafteren Kanonendonner.<\/p>\n<h3 class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><u>Mittwoch, 28. M\u00e4rz 1945:<\/u><\/h3>\n<p align=\"JUSTIFY\">Im Laufe des Tages erobern die Amerikaner Sulzbach. Die deutsche Abwehrstellung wird an die Buchenm\u00fchle zur\u00fcckgenommen. Gegen Abend m\u00fcssen auch hier die Artilleriestellungen aufgegeben werden. Unbeirrt durch das Jammern der verzweifelten Frauen postieren die angetrunkenen Bedienungsmannschaften ihre Nebelwerfer unmittelbar am Ortseingang von Ebersbach und er\u00f6ffnen das Feuer gegen Sulzbach. Der feindliche Artillerieflieger kreist langsam \u00fcber dem Tal, er hat den Stellungswechsel l\u00e4ngst bemerkt. Prompt kam dann auch das amerikanische Artilleriefeuer \u00fcber das Ebersbacher Tal. Mehrere H\u00e4user (bes. das Haus des Eugen Bachmann, Engelbert Weber und Anton Maidhof) wurden schwer besch\u00e4digt.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Verwundete kommen aus der Kampflinie zur\u00fcck. Soweit sie laufen k\u00f6nnen, erkundigen sie sich nach dem Verbandsplatz Heimbuchenthal.<\/p>\n<h3 class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><u>Gr\u00fcndonnerstag, 29. M\u00e4rz 1945:<\/u><\/h3>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Tags\u00fcber bleibt es verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ruhig. Gegen Abend liest der Pfarrer in der Kirche Leidersbach eine stille hl. Messe, der allerdings nur zwei oder drei Leute beiwohnen.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Die deutschen Nebelwerfer haben Stellungswechsel nach Leidersbach (N\u00e4he der Kirche) vorgenommen. Schaurig heulen ihre Geschosse durch die Abendstille durch das Tal. Die Antwort der Amerikaner bleibt auch nicht aus. In direktem Beschu\u00df jagen sie ihre Granaten aus Richtung Dornau auf das Leidersbacher Mitteldorf. Friedhof und Kirche werden in Mitleidenschaft gezogen. Mehrere Grabsteine im Friedhof werden zertr\u00fcmmert. Die Sakristei erh\u00e4lt einen Volltreffer. Das Dach und die Decke der Kirche werden durch viele Granatsplitter stark besch\u00e4digt, s\u00e4mtliche Kirchenfenster zertr\u00fcmmert. Zwei Leidersbacher Einwohner werden verwundet (Georg Scholl und eine evakuierte Frau aus dem Saargebiet).<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Der Beschu\u00df h\u00e4lt die ganze Nacht an.<\/p>\n<h3 class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><u>Karfreitag, 30. M\u00e4rz 1945:<\/u><\/h3>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Keine Trauerzeremonien!<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">In den Morgenstunden l\u00e4\u00dft das feindliche Granatfeuer etwas nach. Der Pfarrer eilt zuerst zur Kirche in Leidersbach und sieht dort \u201eden Greuel der Verw\u00fcstung an heiliger St\u00e4tte\u201c. Dann macht er einen Rundgang zu verschiedenen Luftschutzkellern, tr\u00f6stet und ermuntert die Verzagten. Die Kampflinie schiebt sich bis auf einen Kilometer an Ebersbach heran. Pausenlos tacken dort die Machinengewehre, im Wald recht und links des Tales wird erbittert gek\u00e4mpft. Am Nachmittag verst\u00e4rktes Artilleriefeuer auf Ebersbach. Wieder erhalten mehrere H\u00e4user Volltreffer. (Karl Keller und Karl Sch\u00fc\u00dfler erleiden Einbu\u00dfe an ihrem Viehbestand.)<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Im Leidersbacher Oberdorf entwickeln sich bereits Stra\u00dfenk\u00e4mpfe. Die Amerikaner sind \u00fcber Dornau nach Ro\u00dfbach vorgedrungen und greifen das Leidersbacher Oberdorf an. Verschiedene H\u00e4user werden stark besch\u00e4digt. 2 Scheunen (Johann Weis und August Spinnler) brennen v\u00f6llig ab. Viele Soldaten werden verwundet, desgleichen zwei Leidersbacher (Veronika und Hildegard Schuck, Frau und Tochter des Maurermeisters Karl Schuck). Der Pfarrer spendet mehreren Verwundeten die Sterbesakramente. Im Hause des Altb\u00fcrgermeisters Wei\u00df liegt ein toter Soldat, ein Berliner. \u2013 Langsam ziehen sich die deutschen Soldaten in Richtung Volkersbrunn zur\u00fcck, da der Panzerbeschu\u00df aus Richtung Ro\u00dfbach immer st\u00e4rker wird.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Kurz nach 5 Uhr nachmittags nochmals heftiges Artilleriefeuer auf Ebersbach, das starke Sch\u00e4den verursacht. Dann verstummt der Gesch\u00fctzl\u00e4rm.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Gegen \u00bd 7 Uhr abends erscheinen amerikanische Infanteristen an den ersten H\u00e4usern von Ebersbach. Alle Keller werden systematisch nach deutschen Soldaten durchsucht, die Wohnungen nur fl\u00fcchtig eingesehen. Die Zivilisten bleiben unbehelligt. Am gleichen Abend (etwa gegen 10 Uhr) dringt ein amerikanischer Sp\u00e4htrupp bis zur Heftersm\u00fchle Leidersbach vor. In der Dunkelheit rollen die ersten amerikanischen Panzer in Ebersbach ein. Sie nehmen in den Geh\u00f6ften des Mitteldorfes Aufstellung.<\/p>\n<h3 class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><u>Karsamstag, 31.M\u00e4rz 1945:<\/u><\/h3>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Nach einer ruhigen Nacht liegt bereits in den fr\u00fchen Morgenstunden das Feuer der \u201eJabos\u201c wieder auf dem Bergwald, in dem sich noch versprengte deutsche Truppenteile aufhalten.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Der Gottesdienst kann nicht stattfinden. Wie am Vortag macht auch heute fr\u00fch der Pfarrer eine Rundgang durch das Dorf. Im Mitteldorf sitzen die Leute noch im<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Keller. Wie atmen sie erleichtert auf, als er ihnen sagt, da\u00df die Amerikaner in der Nacht schon bei ihm gewesen seien und da\u00df noch am Vormittag der Einzug der Amerikaner erfolge. Im Oberdorf trifft der Pfarrer die Leute schon auf der Stra\u00dfe an. Er schaut sich die Sch\u00e4den des Vortages an und spricht den Betroffenen Trost zu. Besonders schwer besch\u00e4digt ist das Haus von Josef Schmitt in der Sauersecke.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Gegen 10 Uhr von Ebersbach her der Einzug der von Fu\u00dftruppen flankierten amerikanischen Panzer in Leidersbach, vorbei an teilweise wei\u00df beflaggten H\u00e4usern.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Die amerikanische Kommandantur ist im Hause des August Wegstein in Ebersbach untergebracht. Dort erkl\u00e4rt der 1. Offizier dem vorgeladenen Pfarrer, die Gottesdienste k\u00f6nnten wieder stattfinden, der Krieg sei f\u00fcr uns vorbei.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Gegen Abend heiliges Amt in der Kirche. Erstes Osteralleluja! Nach 6 Uhr abends darf die Bev\u00f6lkerung nicht mehr auf die Stra\u00dfe.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">In der Osternacht er\u00f6ffnen die amerikanischen Gesch\u00fctze, die im \u201eSch\u00fcttal\u201c in gro\u00dfer Anzahl aufgestellt sind, ein furchtbares Feuer auf Aschaffenburg.<\/p>\n<h3 class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><u>Ostern,1. April 1945:<\/u><\/h3>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Der Krieg ist f\u00fcr unsere Gemeinden Leidersbach und Ebersbach vorbei,<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Dankbaren Herzens singen wir im Hochamt unsere Osterlieder. Gottes Hand hat uns in diesen Tagen sichtbar besch\u00fctzt. In keiner der beiden Gemeinden haben die Kampfhandlungen unter der einheimischen Bev\u00f6lkerung ein Menschenleben gefordert.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">An den Ostertagen nehmen zahlreiche amerikanische Soldaten in w\u00fcrdiger Haltung am Gottesdienst teil. Der Bev\u00f6lkerung gegen\u00fcber verhalten sich die fremden Soldaten im Allgemeinen loyal. Sie verteilen sogar S\u00fc\u00dfigkeiten unter die Kinder, tauschen Rauchwaren und Konserven haupts\u00e4chlich gegen Eier ein. Nur vereinzelt h\u00f6rt man Klagen \u00fcber mutwillige \u00dcbergriffe.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Eine un\u00fcberschaubare Menge Panzer, leichte und schwere Gesch\u00fctze fahren an den Ostertagen durch unsere Gemeinden gegen Osten, da die \u00fcber Aschaffenburg f\u00fchrende gro\u00dfe Heerstra\u00dfe noch nicht in amerikanischer Hand ist.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Nach dem Fall Aschaffenburgs am 3. April 1945 r\u00fccken die Kampftruppen aus unseren D\u00f6rfern ab. Es wird nach den Aufregungen der vorausgehenden Tage wieder ruhiger bei uns. Wochenlang sind wir von jeder Verbindung mit der Au\u00dfenwelt abgeschnitten, ohne Licht, ohne Radio. Wir d\u00fcrfen uns nur im Umkreis von sechs Kilometer bewegen, d\u00fcrfen nur in der Zeit von morgens 6 Uhr bis abends 6 Uhr unsere H\u00e4user verlassen. Es entstehen die wildesten Ger\u00fcchte: Die Deutschen k\u00e4men wieder, die neue Waffe w\u00fcrde endlich eingesetzt usw. &#8230;.. Doch diese vom Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung bef\u00fcrchtete Wendung kommt nicht.<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\">Die Bestattung der Gefallenen aus den K\u00e4mpfen der Karwoche, auch der deutschen, haben sich die Amerikaner vorbehalten. Die Toten werden gesammelt und auf Lastautos weggebracht. Drei gefallene deutsche Soldaten, die nachtr\u00e4glich noch aufgefunden wurden, erhalten im Leidersbacher Friedhof eine w\u00fcrdige Ruhest\u00e4tte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Kriegsende 1945 in Leidersbach (Niedergeschrieben von Pfr. Josef F\u00e4th) Palmsonntag, 25.M\u00e4rz 1945: In den letzten Tagen ist die T\u00e4tigkeit der feindlichen Tiefflieger immer heftiger<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-1124714","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/geschichte.leidersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1124714","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/geschichte.leidersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/geschichte.leidersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/geschichte.leidersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/geschichte.leidersbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1124714"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/geschichte.leidersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1124714\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1483653,"href":"https:\/\/geschichte.leidersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1124714\/revisions\/1483653"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/geschichte.leidersbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1124714"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/geschichte.leidersbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1124714"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/geschichte.leidersbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1124714"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}